Jury

Perspektivenvielfalt im Auswahlprozess

Die Preisträger werden durch eine 16-köpfige Jury ausgewählt, die vielfältig und fachlich fundiert besetzt ist:

Juryvorsitz

Heike Kahl
© DKJS / Kerstin Zillmer

Dr. Heike Kahl
Geschäftsführerin der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung

„Der Deutsche Kita-Preis zeigt, dass sich viele Menschen in unserem Land für eine gute Qualität in der frühen Bildung, Betreuung und Erziehung einsetzen. Jeder unter ganz unterschiedlichen Rahmenbedingungen. Dieses Engagement zu unterstützen, ist mir und der Stiftung sehr wichtig. Beim Deutschen Kita-Preis geht es nicht nur um gute Ergebnisse, sondern vor allem um gute Prozesse. Aber schon jetzt haben wir mit allen Einsendungen einen unglaublichen Schatz an gelungener guter Kitaarbeit, durch den wir viele Anregungen zur Weiterarbeit haben.“

 

Ralf Kleindiek
© Bundesregierung / Denzel

Dr. Ralf Kleindiek
Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

„Seit 2014 ist Dr. Ralf Kleindiek Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Zuvor war er Staatsrat der Hamburger Behörde für Justiz und Gleichstellung. In seiner Funktion als Staatssekretär ist er u. a. für das Thema Kindertagesbetreuung zuständig. Eine gute Qualität in der Kindertagesbetreuung sieht er als eine wichtige Voraussetzung für die Förderung von Kindern, für ihre Persönlichkeitsentwicklung und Teilhabe an der Gesellschaft an. Der Deutsche Kita-Preis soll einen Beitrag zur Qualitätsentwicklung in der Kindertagesbetreuung leisten und die wertvolle Arbeit der über 700.000 Beschäftigten in den Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege in den Mittelpunkt stellen.“

 

Jury

Isa Baumgarten
© Isa Baumgarten

Isa Baumgarten
Vorstandsvorsitzende der Heinz und Heide Dürr Stiftung Berlin

„Ich möchte die Erfahrungen, die die Heinz und Heide Dürr Stiftung seit dem Jahr 2000 bei der praktischen Umsetzung des Early Excellence-Ansatzes gesammelt hat, gerne in die Jury mit einbringen. Der Deutsche Kita-Preis möchte Initiativen prämieren, die Partizipation und die Vernetzung im Sozialraum mitdenken. Qualitätsentwicklung in Kindertageseinrichtungen benötigt neben förderlichen Rahmenbedingungen das Einbeziehen und die Mitwirkung von Kindern und Eltern. Der Vernetzung im sozialen Umfeld kommt dabei eine große Bedeutung zu, denn daran richten sich die Bedürfnisse der Familien aus.“

 

Jutta Endrusch
©  Marco Urban

Jutta Endrusch
Stellvertretende Vorsitzende der dbb bundesfrauenvertretung

„Für die Bewältigung der Herausforderungen unserer Zeit, eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die damit verbundene abnehmende Familienzeit, die Kinder heute erleben, hält die dbb bundesfrauenvertretung eine verlässliche, flexible und qualitativ hochwertige Kinderbetreuung für unerlässlich. Kitas vermitteln nicht nur Wissen und Fertigkeiten, sondern fördern Kinder individuell und unterstützen sie ganzheitlich in ihrer Entwicklung. Sie leisten damit einen entscheidenden Beitrag für gerechtere Bildungschancen von Anfang an. Trotzdem werden Kindertageseinrichtungen leider viel zu häufig nur nach dem Kosten-Nutzen-Prinzip betrachtet. Vor diesem Hintergrund begrüßt die dbb bundesfrauenvertretung ausdrücklich den Deutschen Kita-Preis. Mit der Verleihung dieses Preises erfahren die Erzieherinnen und Erzieher Wertschätzung für ihre hervorragende qualitative Arbeit, die sie tagtäglich leisten. Der hohe gesellschaftliche sowie bildungspolitische Stellenwert unserer Kindertageseinrichtungen wird in den Fokus der Öffentlichkeit und hoffentlich auch der politisch Verantwortlichen gerückt.“

 

Christian Frank
© Christian Frank

Christian Frank
Stellvertretender Staatssekretär im Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein

„Gute frühkindliche Bildung und Betreuung legen das Fundament für gute Entwicklungschancen und Chancengerechtigkeit. Der Deutsche Kita-Preis bietet eine Plattform, um die Vielfalt innovativer Ansätze von Kindertagesstätten und Lokalen Bündnissen sichtbar zu machen, die es verdienen auch anderenorts ausprobiert zu werden. Das ist spannend für alle, die sich für die Weiterentwicklung früher Bildungs- und Betreuungsangebote interessieren. Zugleich ist der Deutsche Kita-Preis auch eine verdiente Würdigung des starken Engagements, das diese Beispiele hervorbringt. Ich freue mich auf die Mitarbeit in der Jury!“

 

Irmgard_Frieling
© Irmgard Frieling

Irmgard Frieling
Leiterin der Abteilung Soziale Dienste und Familienhilfen im Caritasverband für die Diözese Münster e. V.

„Es freut mich sehr, als Jurorin am Deutschen Kita-Preis 2018 beteiligt zu sein. Der Preis würdigt nicht nur die 20 Preisträger. Er hebt auch die Bedeutung von Kindertageseinrichtungen in der Öffentlichkeit hervor. Die Preisträger sind Motivation und Vorbild für andere. Auch, wenn die Vergabe eines Preises immer Wettbewerb bedeutet, stehen hier der gemeinsame Leitgedanke und die Wertschätzung aller Akteure im Vordergrund. Dabei ist die Haltung, die von der Achtung und Hinwendung zu jedem einzelnen Kind gelenkt wird, die Voraussetzung für gute Qualität und für kontinuierliches Handeln. Dies spiegelt den Grundgedanken der Caritas und im Besonderen des KTK-Bundesverbandes wider.“

 

Wassilios Fthenakis
© Frank Roesner

Prof. Dr. Wassilios E. Fthenakis
Präsident des Didacta Verbandes der Bildungswirtschaft

„Alle Kinder haben das Recht auf gute Bildungsqualität in der Kita. Gerade die ersten Lebensjahre sind besonders intensive Lernjahre. Das stellt hohe Anforderungen an Kitas und deren Fachkräfte. Wir müssen uns für ihre Ausbildung, für gute Rahmenbedingungen ihrer Ar­beit und ein hohes öffentliches Ansehen ihres Werkens stark machen. Das tut der Deutsche Kita-Preis. Die Auszeichnung würdigt vorbildliche Kita-Praxis nicht nur, sondern macht sie auch sichtbar. Das unterstütze ich gerne als Mitglied der Jury.“

 

Monika Goral
© Monika Goral

Monika Goral
Jugendamtsleiterin im Bezirk Mitte von Berlin

„Jedes Kind hat ein Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit. Die Kita ist die erste institutionelle Sozialisationsinstanz - auf die Kita kommt es deshalb an! Kitas als wichtige und „frühe“ Orte für Kinder und deren Familien zu stärken, ist öffentliche Aufgabe und ein Gewinn für uns alle. Der Deutsche Kita-Preis trägt dazu auf eine wundervolle Weise bei. Daran aktiv mitzuwirken, freut mich sehr.“

 

Elke Hannack
© DGB / Simone M. Neumann

Elke Hannack
Stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes

Der Kita-Preis richtet wohlverdient die gesellschaftliche und politische Aufmerksamkeit auf Kitas und lokale Bündnisse als bedeutende Bildungs- und Familieneinrichtungen. Für ihre wertvolle und engagierte Arbeit verdienen die Fachkräfte höchste Anerkennung. Der Kita-Preis zeigt deutlich, wie ausschlaggebend qualifizierte Fachkräfte und gute Rahmenbedingungen für die Bildungs- und Betreuungsqualität sind. Diese Aspekte möchte ich als Jury-Mitglied einbringen und stärken.

 

Bernd Hellermann
© Axel Kirchhof

Bernd Hellermann
Geschäftsführer und Editorial Director ELTERN

„Aus über 50 Jahren Erfahrung als Leitmedium für junge Familien weiß die ELTERN-Redaktion, was für ein wichtiger Ort eine Kita ist: ein Zuhause mit anderen Mitteln. Hier lernen unsere Kinder, haben Spaß und fühlen sich wohl. Die Einrichtungen zu ehren, denen dies auf eine herausragende und vorbildliche Art gelingt, ist uns Freude und Ehre zugleich.“

 

 

Bernd Kalicki
© Bernd Kalicki

Prof. Dr. Bernhard Kalicki
Leiter der Abteilung Kinder und Kinderbetreuung des Deutschen Jugendinstituts (DJI)

„Die Lernpotentiale von Mädchen und Jungen in der frühen Kindheit sind erkannt. Unsere Kindertageseinrichtungen machen sich auf den Weg, Kindergärten und Kitas zu Bildungsorten zu machen. Da ist der Deutsche Kita-Preis ein sehr guter Ansatz, innovative Konzepte der frühen Bildung anzustoßen und gute Beispiele bekannt zu machen. Dies unterstütze ich gerne durch meine Mitarbeit in der Jury.“

 

Christine Koop
© S. Wedemeyer

Christine Koop
Ressortleitung Frühe Förderung und Beratung der Karg-Stiftung

„Ich möchte als Jury-Mitglied einen Beitrag dazu leisten, dass die Qualität in der Frühen Bildung, Betreuung und Erziehung (im öffentlichen Diskurs) stärker in den Blick genommen wird: was sie in Bezug auf das einzelne Kind, die Entfaltung seiner Begabungen und seiner Persönlichkeit ausmacht und welche Prozesse und Strukturen in Kindertagesstätten zur Gewährleistung von guter Qualität erforderlich sind.“

 

Katrin Molkentin
© Hans-Christian Plambeck

Katrin Molkentin
Bundessprecherin der Bundeselternvertretung der Kinder in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege (BEVKi)

„Es ist für Eltern sehr wichtig zu erkennen, in welcher Kita ihre Kinder am besten aufgehoben sind. Aber woran macht man es fest? Der Deutsche Kita-Preis gibt die wunderbare Möglichkeit, im Spotlight die richtigen Stellen in Kitas zu beleuchten. Gute Kitaarbeit steht selten in hübschen Flyern, sondern wird täglich vor Ort neu zusammengesetzt: von aufmerksamen Fachkräften in Verbindung mit den Familien der Kinder. Kita ist so vielfältig zusammengesetzt und für Kinder anregend und geborgen gleichermaßen. Ich freue mich, daran mitwirken zu können, gute Kitaarbeit auswählen und zeigen zu können.“

 

Maria-Theresia Münch
© Maria-Theresia Münch

Maria-Theresia Münch
Wissenschaftliche Referentin beim Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V.

„Ein Ziel meiner Arbeit ist, sich dafür einzusetzen, dass die Qualität im System der Kindertagesbetreuung gestärkt, gesichert und, wenn notwendig, weiter entwickelt wird. Für mich ist der Deutsche Kita-Preis ein Baustein dafür, die bereits vorhandene gute Qualität in den Kindertageseinrichtungen sichtbar zu machen. Zugleich sehe ich ihn als Anreiz dafür, die Rahmenbedingungen, die eine gute Qualität ermöglichen, weiter zu verbessern und den Stellenwert der Kindertagesbetreuung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe zu stärken.“

 

Heike Seifert
© Heike Seifert

Heike Seifert
Leiterin der AWO Integrative Kindertagesstätte Buratino in Gröditz

„Mit dem Kita-Preis findet die alltägliche Arbeit, die immer wieder neue Herausforderungen und spannende Entdeckungen bereit hält, eine Würdigung und Anerkennung. Ich denke, dass sie damit auch mehr ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rückt und Kita noch mal mit anderen Augen wahrgenommen wird.  Nämlich als Ort, in dem anspruchsvolle und interessante Bildungsarbeit stattfindet.“

 

 

Anne Umlauf
© Anne Umlauf

Anne Umlauf
Fachberaterin und QM-Beauftragte der Gemeinnützigen Känguru Kindertagesstätten Leipzig GmbH

„Die frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung vor Ort ist eine Aufgabe, die eine maßgebliche Auswirkung auf die Entwicklung und damit das gesamte Leben von Kindern haben kann. Die tagtägliche Anwendung situativen Wissens, verknüpft mit der unabdingbaren emotionalen Kompetenz macht diese Akteure zu Mitgliedern einer ganz besonders wichtigen Profession. Fachkräfte, die sich in Kindertageseinrichtungen oder in Bündnissen für Kinder dieser Herausforderung stellen, verdienen unsere Anerkennung. Gern trage ich daher zur Würdigung dieser Menschen bei.“